Sicherheitstipps

Fett-/Öl-Brände

Jeden Tag kann es passieren: Es ist Mittagszeit, Pfanne und Töpfe stehen auf dem Herd, der Briefträger klingelt an der Tür. Das hält ja nicht lange auf , also bleibt alles auf dem Herd eingeschaltet und stehen. Dann dauert es doch länger wie geplant und bei der Rückkehr in die Küche brennt die Pfanne.

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Noch haben sie kein Problem, schnell eine Schüssel mit Wasser in der Spüle gefüllt und in die brennende Pfanne gekippt.

Würden Sie es anders machen?

Hoffentlich; denn der oben geschilderte Löschversuch führt zu einer zwangsläufigen Fettexplosion mit lebensgefährlichen Brandverletzungen der beteiligten Personen  und setzt die gesamte Küche in Brand Was passiert ? Wenn Wasser in brennendes Fett oder Öl gekippt wird, verdampft es schlagartig und schleudert das heiße Fett / Öl sofort heraus. So entsteht ein Feuerball von einigen Metern.

Worauf ist zu achten:

Brennende Pfannen oder Friteusen mit einem Deckel verschließen oder mit einer Feuerlöschdecke abdecken. Kein Wasser verwenden!! Filter der Dunstabzugshaube regelmäßig erneuern oder bei Dauerfilter regelmäßig reinigen, wenn das Feuer erst die Dunstabzugshaube erreicht hat ist es kaum noch möglich es selbst zu löschen. Da in den Lüftungsrohren starke Fettablagerungen vorhanden sind. 

Rettungskarte- Forst

Mit dem Notruf werden die Zifferngruppen auf dem Hinweisschild übermittelt bzw. abgefragt. Damit sind Kartennummer und die Nummer des Anfahrtspunktes identifiziert. Auf der Karte ist der Anfahrtspunkt entsprechend eingezeichnet und in der Legende beschrieben. Die Qualität und die Befahrbarkeit der Anfahrtswege zu den Rettungspunkten wird durch die Farbgebung grün, gelb, rot deutlich.

Auch Wanderern und Waldarbeitern können diese Rettungsschilder Leben retten. Wenn Sie einen Notruf bei der Rettungsleitstelle melden, dann geben Sie die genauen Kennziffern auf dem Schild an, so können die Rettungskräfte Ihren Standort genau ermitteln und kostbare Zeit einsparen.

(Text Quelle: Landesforsten RLP)

Die Rettungskarte- Automobil

Moderne Technik bietet mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen. Wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Einsatzkräften nicht immer bekannt. Für schnellere Rettung sorgt nun die vom ADAC eingeführte und als Standard geforderte Rettungskarte.

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Platzierung der Rettungskarte im Auto

  1. Drucken Sie die Rettungskarte Ihres Fahrzeuges in Farbe aus (Wenn Sie Ihre Rettungskarte nicht selbst in Farbe ausdrucken können, hilft Ihnen Ihre ADAC Geschäftsstelle)
  2. Befestigen Sie die Rettungskarte hinter der Fahrer-Sonnenblende. Falten Sie sie vorher mit der bedruckten Seite nach innen, um ein Ausbleichen zu verhindern.
  3. Aufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug“ am linken oberen oder unteren Rand der Windschutzscheibe anbringen. Den Aufkleber gibt es in jeder ADAC-Geschäftsstelle.

Rettungskarte für Ihr Automodell

Alle Hersteller und Importeure bieten mittlerweile die vom ADAC geforderten standardisierten Rettungskarten an.
Für Inhalt und Darstellung sind die Hersteller selbst verantwortlich. Dies gilt auch für die leider teilweise sehr hohen Dateigrößen.

(Quelle: ADAC)

Rauchmelder retten Leben

Rauchmelder sind verpflichtend in Rheinland-Pflalz auch bei bestehenden Wohnungen Brandrauch ist tötlich. Darum können selbst kleine Brände (Rauchentwicklung) zur lebensbedrohenden Gefahr werden. Vor allem schlafende Menschen sind gefährdet. Bevor sie aufwachen, werden sie durch den Rauch bewusstlos. Es droht die Gefahr des Erstickens, ohne dieses zu bemerken.

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Ein Rauchmelder erkennt frühzeitig den tötlichen Brandrauch und warnt durch einen lauten, durchdringenden Ton. Menschen werden so frühzeitig geweckt und alarmiert, dass Rettung noch möglich ist.

Rauchmelder mit VDS-Zeichen sind daher beste Lebensretter. Rauchmelder werden mit einer Batterie betrieben. Geht deren Ladung zu Ende, gibt der Melder einen entsprechenden Warnton ab.

 

  • Ein Rauchmelder pro Wohnung als Mindestschutz zwischen Wohn- und Schlafbereich.
  • Besser: Rauchmelder vor jedem Flurbereich und in den Schlaf- und Kinderzimmern.
  • Bei mehrgeschossigen Gebäuden, Rauchmelder auch im Treppenhaus montieren.
  • Rauchmelder können auch durch Kabel miteinander verbunden werden. Bei Gefahr alarmieren dann alle Melder gleichzeitig.
  • Rauchmelder an der Decke anbringen und möglichts in Raummitte, nicht an der Wand montieren.
  • Von Wänden oder Einbaumöbeln einen Mindestabstand von 0,5 Meter beachten.